In der Kirche: 24 Stunden später…

Visuals vor dem Altar: 105VJS
Beats unter der Kanzel: DJ Costa
Orgel auf der Empore: C. Bender

 

Foto: Anja Winterhalter

 

Das „Elektria-Schlaflied“…

…und das „Elektria-Finale“!

In der Kirche: Mischpult & Taktstock

Hamburg-Harvestehude. Samstagabend. Nebel. Klänge.

„Modulations 3: Requiem in aeternam“
W. A. Mozart: Requiem
Christopher Bender: …von Ewigkeit…zu Ewigkeit

Review: ELEKTRIA, das war erst der Anfang

Die Klanginstallation „Drei Allegorien von Caspar David Friedrich“ von Georg Hajdu
und Jacob Sello war drei Tage lang in St.Johannis-Harvestehude zu erfahren.

Ein Vorabinterview zum Abend mit Swantje Luthe gab es in der TAZ. Sie stellte Internetfriedhöfe
vor. Zu besuchen hier ✝  hier ✝  hier ✝  hier ✝ oder hier ✝. Begleitet von Hans Schüttler mit Theremin,
Telefon, Tapedeck, anderen elektronischen Spielsachen und Bodenkontakt.

Samstag geht es weiter mit einem de- und refragmentierten Mozartrequiem
und Sonntag treffen Klänge und Visuals aufeinander.

Endlose Klänge

Gesellschaft / Religion / Technologie
Weitere Bits & Pieces zum ELEKTRIA Klangfestival im Radio Beitrag von N-JOY.

Drei Allegorien

Am kommenden Dienstag startet das Klangfestival „Elektria“ und mit ihm die Klanginstallation von Georg Hajdu und Jacob Sello „Drei Allegorien von Caspar David Friedrich“. Bei dieser Installation werden drei Entwurfszeichnungen
von C. D. Friedrich über die weltliche, kirchliche und himmlische Musik jeweils 90 Sekunden auf eine Leinwand projiziert.

Zur Begleitung der Bilder haben die beiden Komponisten ein Computerprogramm entwickelt, das Samples von reinen Instrumentenklängen mit Kompositions- fragmenten unterschiedlicher Epochen zusammenführt. Je nachdem, welche Zeichnung erleuchtet wird, ertönen im Hintergrund Lautenklänge der Barockzeit für die irdische Musik, Zitate von Schumann-Melodien (Chöre, Orgel und Harfenglissandi) für die kirchliche Musik  und schließlich, als Begleitung des letzten Bildes, eine Glasharmonika.

Die Musik ist so programmiert, dass sie sich in Algorithmen selbst generiert und dadurch in unzählbaren Variationen fortgeschrieben wird.

…von Ewigkeit

…zu Ewigkeit kombiniert Aufnahmen aus dem alltäglichen Leben, komponierte elektronische Klänge und Ausschnitte aus dem Mozart-Requiem. Viele Stunden an Material wurde gesichtet, bearbeitet und neu zusammengesetzt. Allein diese über 100 kleinen Samples benötigen 5 GB Speicherkapazität und einen leistungsstarken Rechner. Somit ist dieses Stück zwar eine Herausforderung an die Maschine, jedoch eine faszinierende Klangreise für den Hörer.